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Wie After-Work-Partys die Mitarbeiterbindung fördern können

Veröffentlicht am Samstag, den 16. Dezember 2017

Gute Arbeitgeber zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie viel Aufwand in ihr Recruiting investieren, sondern ebenso intensiv daran arbeiten, ihre Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, neuen Talenten nicht nur den Einstieg in das Unternehmen zu erleichtern und somit das sogenannte Onboarding so angenehm wie möglich zu gestalten, sondern darüber hinaus auch langfristig die Mitarbeitermotivation aufrecht zu erhalten. Während sich mittlerweile im Bereich Recruiting Strukturveränderungen in Unternehmen und bei Personalern bemerkbar machen, wird es nun Zeit, dass auch in Bezug auf die emotionale Bindung, mit Hilfe von After-Work-Partys und weiteren Social Benefits, ein Umdenken stattfindet.

Vorteile von After-Work-Partys

Das gemeinsame Ausklingen lassen des Arbeitstages am Abend in einem Café oder beim Cocktails trinken, fördert den Teamzusammenhalt. Durch das Unternehmen organisierte After-Work-Partys, wie etwa Weihnachtsfeiern, Jubiläumsfeiern oder Projektabschlüsse, können zu einem positiven Arbeitsklima beitragen, da vor allem neue Mitarbeiter die eigenen Kollegen in einem lockereren Umfeld besser kennenlernen können und so emotionale Beziehungen zum Arbeitsumfeld aufbauen.

Warum ist es für Unternehmen wichtig, Mitarbeiter emotional zu binden?

Der „War for Talents“ macht es für Unternehmen unabdingbar, sich als Arbeitgeber so attraktiv wie möglich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Oftmals ist eben jene Stärkung der Arbeitgebermarke ein ganz besonderer Drahtseilakt: Wie können sich gestandene Unternehmen als moderne Arbeitgeber präsentieren, ohne verzweifelt dem Image eines Startups nachzueifern? Das gestaltet sich mitunter deshalb schwierig, da junge Nachwuchskräfte der Generation Y mit klassischen Angeboten und Leistungen wie flexible Arbeitszeitenmodelle oder Bonuszahlungen kaum noch zu begeistern sind. Da für viele Young Professionals der nächsten Generation die eigene Zeit das wichtigste Gut ist und sie zunehmend darauf achten, dass Spaß und Arbeit sich miteinander vereinen lassen – und die Work-Life-Balance stimmt – ist dies genau der Ansatzpunkt für Unternehmen, um sich durch Social Benefits oder Sozialleistungen hervorzuheben.

Was sind Social Benefits?

Als Social Benefits werden in der Business-Welt die Zusatzleistungen verstanden, die über Aspekte wie flexible Arbeitszeiten, alternative Arbeitsmodelle und lukrative Vergütungen hinausgehen und stattdessen eine emotionale Beziehung zu den Arbeitnehmern fördern. Darunter zählen beispielsweise Events für die Mitarbeiter, wie etwa After-Work-Partys, Firmenausflüge, aber auch sogenannte „Freebies“ – kostenlose Goodies wie Süßigkeiten, Getränke oder auch vom Unternehmen gebrandetes Merchandise. Eines der häufigsten Angebote an Sozialleistungen in Unternehmen ist die Finanzierung oder Beteiligung an Versicherungen: Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen oder die betriebliche Altersvorsorge.

 

Social Benefits vs. Corporate Benefits

Neben den Sozialleistungen oder Mitarbeiterevents wie After-Work-Partys bieten sich auch Corporate Benefits als Zusatzleistung für Mitarbeiter an. Durch spezielle Mitarbeiterangebote – sogenannte Mitarbeitervorteile – verschiedener Anbieter erhalten Arbeitnehmer Vergünstigungen in unterschiedlichen Bereichen und können so auch ihre Freizeit dank des Arbeitgebers sinnvoll gestalten.

Beispiele für Corporate Benefits:

  • Mitgliedschaft im Fitnessstudio
  • Bus- und Bahntickets
  • Rabatte auf Tickets für Veranstaltungen, z. B. Theater
  • Zugang zu Fachvorträgen
  • Preisnachlass auf Mietwagen

WIE WIRKEN SICH SOCIAL BENEFITS AUF DIE MITARBEITERMOTIVATION AUS?

Studien zeigen, dass sich Sozialleistungen immens auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirkt: Nachwuchstalente entscheiden sich nicht nur auf Grund eines breiten Angebots an Social Benefits für einen bestimmten Arbeitgeber, sondern sind auch langfristig motivierter, produktiv für das Unternehmen tätig zu sein. Gleichzeitig treten weniger Krankheitsfälle auf, insbesondere jene, die durch zu viel Stress und Überforderung am Arbeitsplatz ausgelöst werden. Das lockere Beisammensein, sei es auf After-Work-Partys, zum gemeinsamen Cocktail am Donnerstag oder sogar im Club zum Feiern, fördert zudem das Teambuilding und stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit zum Unternehmen.

 

WELCHE SOCIAL BENEFITS SIND FÜR UNTERNEHMEN SINNVOLL?

Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Unternehmen willkürliche Zusatzleistungen anbieten, bloß um sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, ist es notwendig, sich über die Sinnhaftigkeit jener bewusst zu sein. Das Angebot der Leistungen muss zu dem Unternehmen und dessen Mitarbeitern passen, um langfristig die Work-Life-Balance zu verbessern. Hilfreich können da Umfragen unter den Mitarbeitern sein, die Herausstellen, welche Social Benefits gewünscht sind und gerne in Anspruch genommen werden wollen. Dabei spielt, insbesondere bei den jungen Nachwuchstalenten der Generation Y, die Individualität und Selbstverwirklichung eine große Rolle: Ein Katalog mit einer Übersicht der Angebote von Social und Corporate Benefits ermöglicht es den Arbeitnehmern einen Überblick zu verschaffen und sich ein individuelles Programm zusammenzustellen.

Bildquelle: Roman Samborskyi/shuttertsock.com, Rawpixel.com/shutterstock.com

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Kerstin Reese Kerstin Reese
Dep. Head of Sales / Agenturbetreuung
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